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»Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei!«

»Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei!«

Partnerschaft, Ehe und Sexualität als Themen der Theologie
Herausgeber:Schüle, Andreas
Einband:Buch (Paperback)
Umfang:224 Seiten; 15,50 × 23,00 cm
Verlag:Evangelische Verlagsanstalt
Erscheinungsdatum:12.2020
ISBN:978-3-374-06680-3
28,00 EUR Artikel in den Warenkorb legen

Die traditionelle Vorstellung, dass die Ehe zwischen Mann und Frau die Mitte gesellschaftlichen Lebens sei, hat in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend an Plausibilität und Akzeptanz verloren. An die Stelle der Geschlechterdifferenzierung ist im Zuge der Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuches die Definition von Ehe als »Beistands- und Verantwortungsgemeinschaft« getreten. Diese Festlegung bildet den vorläufigen Endpunkt entsprechender Bestimmungen der letzten Jahrzehnte auch zur gesellschaftlichen Haltung gegenüber Homosexualität.
Wie aber verhält sich die christliche Theologie zu diesen Veränderungen? Aus welchen biblischen, kirchengeschichtlichen und systematischen Ressourcen heraus werden Ehe und, in ihrem Umfeld, Partnerschaft und Sexualität zu Themen der Theologie? Diesen Fragen gehen die Beiträge dieses Bandes nach, die auf eine Ringvorlesung an der Theologischen Fakultät Leipzig vom Sommersemester 2019 zurückgehen.

Mit Beiträgen von Roderich Barth, Thilo Daniel, Alexander Deeg, Klaus Fitschen, Marco Frenschkowski, Rochus Leonhardt, Frank Lütze, Gert Pickel, Andreas Schüle, Christian Witt, Peter Zimmerling.

[»It's not good that the man should be alone!« Partnership, Marriage and Sexuality as Theological Topics]
The traditional idea that marriage between men and women is the centre of social life has increasingly lost plausibility and acceptance in recent decades. In the course of the amendment to the Civil Code, gender differentiation has been replaced by the definition of marriage as a »community of assistance and responsibility«. This stipulation forms the provisional endpoint of corresponding provisions of the past few decades also on social approaches to homosexuality.
But how does Christian theology relate to these changes? From which biblical, historical, and systematic resources do marriage and, in their environment, partnership and sexuality become topics of theology? These questions are addressed in the articles of this volume, which go back to a lecture series at the Faculty of Theology in Leipzig in the summer semester of 2019.
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