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Stock, Alex: Poetische Dogmatik - Gotteslehre
Stock, Alex

Poetische Dogmatik - Gotteslehre

Band 1: Orte
Einband:Gebunden
Umfang:247 Seiten, 12 schwarz-weiß Abbildung(en)
Verlag:Schöningh Paderborn
Erscheinungsdatum:1. Auflage 2004
ISBN:978-3-506-71335-3
36,00 EUR Artikel in den Warenkorb legen

Poetische Dogmatik ist Theologie, gewonnen aus den poetischen Quellen des Christentums - Liturgie, Dichtung, Kunst. Gesänge, Gebete, Geschichten, Gedichte und Bilder werden aufgelesen und kommentiert. Die Stücke fügen sich zu thematischen Traktaten nach dem methodischen Modell der Liturgie zusammen, die ohne logischen Zwang aus überlieferten Elementen ein neues Ganzes bildet, eine prägnante Gestalt. Kohärenz der Darstellung in diesem Sinne erlaubt den alten Titel "Dogmatik".

Nach Abschluss der vierbändigen Christologie beginnt mit dem vorliegenden Band die Gotteslehre der Poetischen Dogmatik. Sie setzt ein mit dem Titel "Orte", worunter sich eine Art Topik, Topographie und Topologie des Redens von Gott verbirgt. In Anknüpfung an die klassische Kategorie der loci theologici sollen Fundorte des Redens von Gott aufgesucht werden, um zu Beginn einen möglichst großen Freiraum des sermo de Deo zu gewinnen.

Das spezifisch christliche Reden von Gott hat sich im kritischen Durchgang durch drei Metropolen herausgebildet. Jerusalem, Athen und Rom bilden seine urbane Basis. Dieser klassischen Trias und ihrer weiten Ausstrahlung in die Geschichte ist der Hauptteil des Bandes gewidmet. In den beiden flankierenden Teilen wird die Topographie ausgeweitet auf kleinere, entlegenere Orte. Die Begehung wird zur Heuristik in einem systematisch noch wenig gesicherten Gelände.
Poetische Dogmatik:


"Stock gelingt mit seiner "Poetischen Dogmatik" ein kleines Wunder: Er führt Theologie als eine festliche, ja heitere Disziplin vor. Obwohl die dunklen Seiten der Kirchengeschichte nicht ausgeblendet werden, lässt er Schätze einer reichen Tradition funkeln. So entsteht das Bild einer zerklüfteten, dennoch idealistischen Kultur-Landschaft, die mit kaum gebrochener Ausstahlungskraft bis heute besteht."
Chr. Schuler in: FAZ
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